Christoph Krix mit „Heiliger Nacht“ im Trainer Zehentstadl

Premiere hervorragend gelungen:

Christoph Krix

 

 

Besinnlich endete kürzlich das Kulturprogramm 2013 im Trainer Zehentstadl mit der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma. Christoph Krix, der bekannte Schauspieler (Sturm der Liebe, Tatort etc.) sorgte mit dieser wunderbaren Weihnachtsgeschichte für einen besinnlichen Vorweihnachtsabend in Train.

„Die Heilige Nacht", eine der schönsten alpenländischen Weihnachtsgeschichten, hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Im Jahre 1916 verfasste Ludwig Thoma dieses Werk in altbairischer Mundart, wobei er das biblische Geschehen in seine heimatliche Landschaft und Kultur integrierte. So sind es zum Beispiel nicht die Juden und Römer, die Maria und Josef die Herberge verweigern, sondern Bauern, Gastwirte und Bedienstete. Der nachhaltige Erfolg der zu Herzen gehenden Weihnachtslegende liegt sicherlich auch an seiner Schlichtheit. Auf sehr subtile Weise weist Thoma auf die Missstände seiner Zeit hin und übt Kritik an der Gier und Herzlosigkeit von reichen Menschen.

Gleich von Anfang an fesselte Christoph Krix mit seiner markanten Stimme das Publikum. „Jetzt, Leuteln, jetzt loost's amal zua, mein Gsangl is wohl a weng alt, ss is aba dennascht schö gnua, i moan, daß 's enk allesamm gfallt“, mit diesem Lied stimmte er die Besucher auf das Weihnachtsthema ein. In schönstem bairisch trug er die Geschichte vor und nahm die Besucher mit auf die Reise nach Bethlehem. Dabei konnte der Schauspieler nicht nur sprachlich sondern auch gesanglich überzeugen.

Der Musiker Peter Pichler begleitete die Texte in feinsinniger und gefühlvoller, aber auch in dramatischer Weise mit verschiedenen Instrumenten. "Ich kann mir keine bessere Einstimmung auf Weihnachten vorstellen, als diese immer wieder beeindruckende Weihnachtsgeschichte zu hören", so ein Besucher der restlos ausverkauften Veranstaltung im Trainer Zehentstadl.

Mit dieser Premiere der beiden Künstler fand das Kulturprogramm 2013 im Trainer Zehentstadl einen besonderen Abschluss. Georg Niesl vom veranstaltenden Kreativforum bedankte sich am Ende bei allen Besuchern für ihr Kommen zu den zahlreichen Veranstaltungen. Auch im kommenden Jahr sei wieder einiges geplant. Die Veranstalter hoffen darauf, dass kulturelle Veranstaltungen auch im Jahr 2014 wieder großen Zuspruch erfahren.



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